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Hamburg

Wettbewerb - 2.Phase
in Zusammenarbeit mit Prof. Sill Architekten


MCP gliedert sich in zwei Bereiche. Den massiven Unterbau des historischen Lagerhauses und die filigran aufstrebenden Glastürme der Lofts und Offices. Das Gebäude als gebauter Aggregatzustand des Hafens, von massiven und filigranen Strukturen. Massekörper und Skelett. Der öffentliche Raum des städtischen Vorplatzes entwickelt sich unter dem Gebäude hindurch, bis zur Kaimauer. Die schräg zur Elbe abfallende Ebene des Eventbereichs bezieht den Elb-Strom in das Gebäudekonzept mit ein und läßt den Besucher auf subtile Weise die Besonderheit dieses Standorts erleben. Das Gebäudevolumen und die Struktur des Kaispeichers, sein minimalistischer, funktionaler Charme sollen bei der Umnutzung weitgehend erhalten bleiben. Geschichte als erlebbarer Übergang von der Vergangenheit des Stückguttransportes in die Zukunft der Informationsgesellschaft. Große, frei möblierbare Loft-Flächen erlauben den Bewohnern eine größtmögliche Flexibilität bei der Einteilung ihrer Nutzflächen. Großzügige Deckendurchbrüche schieben sich als Lichtkegel in das Gebäudeinnere um die große Gebäudetiefe der Speichers optimal mit Tageslicht zu belichten. Sowohl als Belichtungs- als auch Erschließungselement über die Geschosse dient die Strasse, an der sich alle Nutzungen befinden. Ob Firmen, Cafe, Frisör, Weinladen oder CopyShop, Restaurant, Reisebüro oder Computerzubehör, hier können Bewohner und Besucher einkaufen, sich treffen und kommunizieren. Auf dem Dach des Speichers, überspannt von einem großen Glasdach, mit Blick über Hafen und Innenstadt befindet sich der in-outdoor Spa-Bereich. Hier kann man im wettergeschützen Zwischenklima seinen sportlichen Freizeitaktivitäten nachgehen und sich vom Tagesstreß erholen. Über dem Spa-Bereich wachsen die Türme der Loftoffices in den Hamburger Himmel. Transparente Glashäute mit Klimafunktion lassen die Skelettkörper als weithin leuchtende Skulpturen erscheinen, die von der wirtschaftlichen Potenz des Medienstandorts Hamburg zeugen.