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Innovative Architektur seit 1970

Luftschloss

Kultur | Bildung

Projektbeschreibung

Luftschloss

Das schwimmende Besucherzentrum [Luftschloss] ist ein Objekt, das mit seiner natürlichen, weichen Formensprache ein markantes und einprägsames Gebilde darstellt. Durch seine außergewöhnliche, aus der Natur abgeleitete Form und seine innovativen, zukunftsweisenden Inhalte, wird mit dem Ausstellungsobjekt eine nachhaltige corporate identity erzeugt. Gestalterisch fügt es sich sowohl in einen naturräumlichen Landschaftsraum, als auch in einen städtischen Kontext harmonisch ein.

Die Anatomie des [Luftschloss] ist in Analogie zu maritimen natürlichen Zell- und Raumstrukturen entwickelt und von diesen abgeleitet. Einem Riesenkraken gleich entsteigt es dem Wasser. Mit seiner außergewöhnlichen Form und seinen leuchtenden Saugnäpfen lockt es „Neugierige“ an und verschlingt sie mit Haut und Haar. Alle, die dem Krakenleib wieder entkommen, denken Zeit ihres Lebens an dieses spektakuläre Erlebnis zurück.

Das Luftschloss besteht aus drei Bauteilen. Dem Schwimmponton, dem aufgesetzten Ausstellungsrundgang, sowie der umhüllenden pneumatischen 3-schaligen Fassadenhaut. Trotz der geometrisch eingeschränkten Grundabmessungen gelingt es durch die flexible, aufblasbare Hülle, einen großzügigen, architektonischen Innenraum zu erzeugen, der den Besuchern ein spannendes Raumerlebnis bietet. Der Rundgang selbst ist einer Möbius-Kurve nachempfunden, die eine räumliche Endlosschleife darstellt und somit den ewigen Kreislauf der Natur vom „Entstehen und Vergehen“ widerspiegelt.

Das Besucherzentrum erhält eine weitgehend autarke haustechnische Versorgung. Mittels eines BHKW, das mit Biotreibstoff betrieben wird, werden Wärme und Strom gewonnen. Während der elektrische Strom direkt im Gebäude verbraucht wird, kann die gewonnene Wärmeenergie in einem Wasserbehälter zwischengespeichert und zu einem späteren Zeitpunkt bei Bedarf abgerufen werden. Für den Fall, dass eine Raumkühlung erforderlich sein sollte, steht hierfür das Kanalwasser zur Verfügung. Dieses wird zur Wärmeabfuhr durch Deckenstahlplatten geführt. Steigt die Kanaltemperatur an, kann über eine kleine Absorptionswärmepumpe, in Verbindung mit dem BHKW, Kälte bereitgestellt werden. Die sanitären Anlagen bestehen aus einer Frischwasser-Aufbereitungsanlage für die Trinkwassergewinnung aus dem Kanal und einem Abwasserreinigungsaggregat, welches durch Filterung dem Abwasser die Abfallstoffe entzieht. Das geklärte Wasser fließt zurück in den Kanal, während die Schmutzstoffe in einem Schlammtank, bis zum Abtransport durch einen Absaugservice, gesammelt werde

Project Description

The Castle in the Air

The floating visitors‘ centre ( the Castle in the Air ) is an object that generates a distinctive and impressive image thanks to its natural, mellow language of form. The display manifests an effective corporate identity palpable in the extraordinary form it derives from nature and its innovative futuristic content. It blends creatively and harmoniously into a natural landscape as well as it does in an urban context.

The anatomy of the Castle in the Air is developed as an analogy to natural maritime cell- and spatial structures and is derived from them. A giant kraken is just rising from the water. Its extraordinary shape and its illuminated sucker-pads tempt the curious onward and devour them whole. Those who escape from the kraken’s body spend the rest of their lives wondering at this spectacular experience.

The Castle in the Air consists of three building elements: the floating pontoon, the exhibition circuit situated on it and the wrap-around, pneumatic three-shell-thick skin of the facade. Despite the geometrically-limited ground dimensions, it succeds in producing a generous architectonic interior space thanks to its flexible, inflatable envelope, offering visitors a thrilling spatial experience. The circuit itself imitates a Möbius-curve in the form of a spatially endless band, reflecting the eternal cycle of nature from ‚birth to dissolution‘.

The technical maintenance of the visitors‘ centre building is a largely autonomous system. Heat and power are obtained by means of a CHP driven by biological fuel. While electric current is being used directly in the building, the heat energy gained can be stored meanwhile in a water cistern and used later as required. Should cooling be required, canal water is ready for use. This is piped to the heat extraction unit through steel plates in the ceiling. If the temperature in the canal rises, cold can be generated by a small absorption pump connected to the CHP. The sanitation system consists of a freshwater recycling plant that extracts waste matter from the drainage water through filtering. The purified water flows back into the canal while the waste is collected and held in a slurry tank where it awaits removal by a suction-cleaning service.

Luftschloss

Schwimmendes Besucherzentrum
Machbarkeitsstudie 2011
in Zusammenarbeit mit Ramboll UK und Transsolar

Projektbeschreibung
The Castle in the Air

Floating Visitors‘ Centre
Feasibility study 2011
in cooperation with Ramboll UK und Transsolar

Project description
Luftschloss

Schwimmendes Besucherzentrum
Machbarkeitsstudie 2011
in Zusammenarbeit mit Ramboll UK und Transsolar

Projektbeschreibung
The Castle in the Air

Floating Visitors‘ Centre
Feasibility study 2011
in cooperation with Ramboll UK und Transsolar

Project description

Projektbeschreibung

Luftschloss

Das schwimmende Besucherzentrum [Luftschloss] ist ein Objekt, das mit seiner natürlichen, weichen Formensprache ein markantes und einprägsames Gebilde darstellt. Durch seine außergewöhnliche, aus der Natur abgeleitete Form und seine innovativen, zukunftsweisenden Inhalte, wird mit dem Ausstellungsobjekt eine nachhaltige corporate identity erzeugt. Gestalterisch fügt es sich sowohl in einen naturräumlichen Landschaftsraum, als auch in einen städtischen Kontext harmonisch ein.

Die Anatomie des [Luftschloss] ist in Analogie zu maritimen natürlichen Zell- und Raumstrukturen entwickelt und von diesen abgeleitet. Einem Riesenkraken gleich entsteigt es dem Wasser. Mit seiner außergewöhnlichen Form und seinen leuchtenden Saugnäpfen lockt es „Neugierige“ an und verschlingt sie mit Haut und Haar. Alle, die dem Krakenleib wieder entkommen, denken Zeit ihres Lebens an dieses spektakuläre Erlebnis zurück.

Das Luftschloss besteht aus drei Bauteilen. Dem Schwimmponton, dem aufgesetzten Ausstellungsrundgang, sowie der umhüllenden pneumatischen 3-schaligen Fassadenhaut. Trotz der geometrisch eingeschränkten Grundabmessungen gelingt es durch die flexible, aufblasbare Hülle, einen großzügigen, architektonischen Innenraum zu erzeugen, der den Besuchern ein spannendes Raumerlebnis bietet. Der Rundgang selbst ist einer Möbius-Kurve nachempfunden, die eine räumliche Endlosschleife darstellt und somit den ewigen Kreislauf der Natur vom „Entstehen und Vergehen“ widerspiegelt.

Das Besucherzentrum erhält eine weitgehend autarke haustechnische Versorgung. Mittels eines BHKW, das mit Biotreibstoff betrieben wird, werden Wärme und Strom gewonnen. Während der elektrische Strom direkt im Gebäude verbraucht wird, kann die gewonnene Wärmeenergie in einem Wasserbehälter zwischengespeichert und zu einem späteren Zeitpunkt bei Bedarf abgerufen werden. Für den Fall, dass eine Raumkühlung erforderlich sein sollte, steht hierfür das Kanalwasser zur Verfügung. Dieses wird zur Wärmeabfuhr durch Deckenstahlplatten geführt. Steigt die Kanaltemperatur an, kann über eine kleine Absorptionswärmepumpe, in Verbindung mit dem BHKW, Kälte bereitgestellt werden. Die sanitären Anlagen bestehen aus einer Frischwasser-Aufbereitungsanlage für die Trinkwassergewinnung aus dem Kanal und einem Abwasserreinigungsaggregat, welches durch Filterung dem Abwasser die Abfallstoffe entzieht. Das geklärte Wasser fließt zurück in den Kanal, während die Schmutzstoffe in einem Schlammtank, bis zum Abtransport durch einen Absaugservice, gesammelt werde

Project Description

The Castle in the Air

The floating visitors‘ centre ( the Castle in the Air ) is an object that generates a distinctive and impressive image thanks to its natural, mellow language of form. The display manifests an effective corporate identity palpable in the extraordinary form it derives from nature and its innovative futuristic content. It blends creatively and harmoniously into a natural landscape as well as it does in an urban context.

The anatomy of the Castle in the Air is developed as an analogy to natural maritime cell- and spatial structures and is derived from them. A giant kraken is just rising from the water. Its extraordinary shape and its illuminated sucker-pads tempt the curious onward and devour them whole. Those who escape from the kraken’s body spend the rest of their lives wondering at this spectacular experience.

The Castle in the Air consists of three building elements: the floating pontoon, the exhibition circuit situated on it and the wrap-around, pneumatic three-shell-thick skin of the facade. Despite the geometrically-limited ground dimensions, it succeds in producing a generous architectonic interior space thanks to its flexible, inflatable envelope, offering visitors a thrilling spatial experience. The circuit itself imitates a Möbius-curve in the form of a spatially endless band, reflecting the eternal cycle of nature from ‚birth to dissolution‘.

The technical maintenance of the visitors‘ centre building is a largely autonomous system. Heat and power are obtained by means of a CHP driven by biological fuel. While electric current is being used directly in the building, the heat energy gained can be stored meanwhile in a water cistern and used later as required. Should cooling be required, canal water is ready for use. This is piped to the heat extraction unit through steel plates in the ceiling. If the temperature in the canal rises, cold can be generated by a small absorption pump connected to the CHP. The sanitation system consists of a freshwater recycling plant that extracts waste matter from the drainage water through filtering. The purified water flows back into the canal while the waste is collected and held in a slurry tank where it awaits removal by a suction-cleaning service.